Stubenhockerei

Wir gehen nie hinaus, wir bleiben nur zuhaus'.

Tma, světlo, tma (1989)

tmasvetlotma

In Tma, světlo, tma (Darkness, Light, Darkness) baut sich ein Knetmassenmensch, angefangen bei einer Hand und einem Paar Augen, selbst zu einem vollständigen Körper zusammen. Das Spektakel ist einfallsreich und steckt voller visueller Gags (wie das gewaltige Pochen eines zunächst unbekannten Körperteils an die Zimmertür, das erst durch eine Abkühlung des besagten Körperteils mit Wasser  eingedämmt werden kann, und die abschließende Trocknung des nun erbärmlich zusammengeschrumpelten Körperteils); endet jedoch, wie es sich gehört, mit der für Švankmajer so typischen bitteren Note. Dunkelheit, Licht, Dunkelheit – der Mensch setzt sich zusammen, wächst zu einer Größe, mit der er kaum noch in seine Umgebung passt, und am Ende geht das Licht aus. Die menschliche Existenz im Schnelldurchlauf.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 21. Mai 2013 von in Filme, Kurzfilme und getaggt mit , , , , , , .
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