Stubenhockerei

Wir gehen nie hinaus, wir bleiben nur zuhaus'.

The Wold Shadow {Stan Brakhage, 1972}

the_wold_shadow

Schmock spielt ein bisschen auf seiner Panflöte:

Schon von seinen früheren Filmen wussten wir, dass in Brakhage wohl auch ein kleiner Faun steckte (nicht nur wegen seiner Waldliebe, auch seine weihnachtsmännisch märchenonkelhafte Erscheinung). In The Wold Shadow huldigt er nun ganz offen dem Waldgott, indem er ein Glas zwischen Bildausschnitt und Kamera platziert. Zwischen jedem einzelnen aufgenommenen Bild malt er ein wenig auf diesem Glas; er wiederholt diesen Vorgang mehrere Male, mit verschiedenen Gläsern, zu verschiedenen Tageszeiten und Lichtintensitäten, und so entsteht eine konstante, organische Veränderung, ein irgendwie dramatisches Gleiten vom filmischen zum malerischen Bild. Im Titel heißt es übrigens „wold“, weil sich die Bedeutung dieses englischen Wortes von seinem Ursprung „Wald“ zu „Weide“ verschoben hat. Die Weide, der Schatten des Waldes, der einmal auf ihr stand.

Schmock■

» Stills

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 12. April 2014 von in Filme, Kurzfilme und getaggt mit , , , .
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