Stubenhockerei

Wir gehen nie hinaus, wir bleiben nur zuhaus'.

Время жатвы {Marina Rasbeschkina, 2004}

Ehrgeiz ist ein Erzscheiß, denkt sich der Schmock und lehnt sich fröhlich ambitionsfrei auf seiner Couch zurück. 1950: Antonina, die Mutter unseres Erzählers Wanja, führt ein ganz normales Leben in … Weiterlesen

1. Februar 2014 · Hinterlasse einen Kommentar

Трактора {Igor & Gleb Aleinikow, 1987}

Oh Traktor, göttlicher Traktor… Gleb und Igor Aleinikows Film glorifiziert zunächst, in typischer Aleinikow-Manier, das Symbol des sowjetischen Landarbeiters: Den Traktor. Herr Fräulein Himbär war so nett, mir den russischen … Weiterlesen

28. Januar 2014 · 2 Kommentare

Революционный Этюд {Gleb & Igor Aleinikow, 1987}

Krud animierte heroische Hampelmännchen und CCCP-Schriftzüge, zwei mit der Kamera flirtende Männer mit seltsamen Brillen, durch Moskau tollende Stereotypen, verzerrte Ansprachen und schließlich Moskau selbst – kopfstehend. Wenn man den … Weiterlesen

15. Januar 2014 · Hinterlasse einen Kommentar

Жестокая болезнь мужчин {Igor & Gleb Aleinikow, 1989}

Erst die Tonspur macht die Atmosphäre trifft auch auf Igor & Gleb Aleinikovs Жестокая болезнь мужчин (Cruel Illness of Men) zu. In diesem Fall besteht die (tolle) Tonspur aus Noise … Weiterlesen

9. Januar 2014 · 2 Kommentare

Я холоден. Ну и что? {Gleb & Igor Aleinikow, 1987}

Desinteressierter Schmock hat sogar mal angefangen, Russisch zu lernen. Er kann es zwar nicht sprechen, er kann es nicht verstehen, aber zumindest ist er am Ende von russischen Filmen immer … Weiterlesen

7. Januar 2014 · 2 Kommentare

Tovarishch Kanev {A. Pankova, 1990}

Inspiriert, irgendwann sein eigenes Remake von Die zehn Gebote zu drehen, schreibt der Pankovisierte Schmock: Wie oft würde Orson Welles wohl im Grabe rotieren, wenn er sähe, was A. Pankova … Weiterlesen

7. November 2013 · 2 Kommentare

Dead Man’s Letters (1986)

Der Tod ist leider selten kurz und schmerzlos. Vielleicht ist er oft eher ein langer, ungewisser Prozess, bei dem sich der Sterbende innerlich in einem ziemlich grausamen Schwebezustand zwischen Hoffnung … Weiterlesen

20. Juli 2013 · Ein Kommentar

Idi i smotri (1985)

Sowohl für Hollywood als auch für den sowjetischen Film waren die Gräueltaten der Nazis immer ein praktisches Thema: Man darf – durch Wahrheit und Realismus legitimiert – furchtbare, unaussprechliche Verbrechen … Weiterlesen

11. März 2013 · Hinterlasse einen Kommentar

Nostalghia (1983)

In Andrej Tarkowskijs Filmen gibt es immer sehr viel Wasser. Es fließt über den Boden, plätschert durch marode Dächer, oder regnet ganz gewöhnlich vom Himmel. Manchmal stehen die Figuren auch … Weiterlesen

27. Januar 2013 · Ein Kommentar

Killed by Lightning (2002)

Ich habe hier ja schon mehrmals meiner Bewunderung für den russischen Regisseur Yevgeni Yufit Ausdruck verliehen, und ich war eigentlich schon ein bisschen erstaunt zu merken, dass ich seit April … Weiterlesen

11. Dezember 2012 · Ein Kommentar

Jewgeni Onegin (1837/1980)

Über Alexander Puschkins Versroman Jewgeni Onegin wurde schon so viel gesagt und geschrieben, dass die Welt wirklich nicht noch eine weitere Meinung zu diesem Werk braucht. Dessen bin ich mir bewusst. Alles, … Weiterlesen

4. Juli 2012 · Ein Kommentar

Lettre de Sibérie (1957)

Lettre de Sibérie von Chris Marker ist vor allem für seine drei Mal wiederholten Aufnahmen der Stadt Jakutsk bekannt, die Marker zuerst mit einer euphorisch-bejubelnden, dann mit einer düster-dämonisierenden und schließlich … Weiterlesen

11. Juni 2012 · 2 Kommentare

Daddy, Santa Claus is Dead (1991)

Ein Mann durchstreift einen feuchten Tunnel. Er stolpert in eine Falle und stirbt. Ein anderer, an Krücken laufender Mann und ein Junge nehmen sich die Kleidung des Toten und entsorgen … Weiterlesen

8. April 2012 · Hinterlasse einen Kommentar

yevgeny yufit & vladimir maslov, {1999} серебряные головы

Zunächst ein Wiedersehen mit dem Biber. Dann: Im Gegensatz zu Wooden Room gibt es hier richtigen Ton und Dialoge. Das stört zuweilen ein wenig, vor allem die Atmosphäre. Man schreibt, dies … Weiterlesen

6. Februar 2012 · Hinterlasse einen Kommentar